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Gerrit Thomas Rietveld

Gerrit Rietveld wurde in Utrecht als Sohn eines Möbelschreiners geboren. Mit elf Jahren begann er, in der Werkstatt seines Vaters zu arbeiten. 1911 machte er sich als Schreiner selbständig und besuchte Kurse in Bauzeichnen bei P.J.C. Klaarhamer. Von 1917 bis 1918 entwarf er den Rot-Blau-Stuhl und wurde 1919 eines der ersten Mitglieder der De-Stijl-Bewegung. Sein berühmter Stuhlentwurf wurde zum ersten Mal in der Zeitschrift “De Stijl” veröffentlicht und in die Bauhaus-Ausstellung von 1923 aufgenommen. Zu Rietvelds wichtigsten Architekturaufträgen gehörte das Schröder-Haus (1924). 1927 machte er experimentelle Möbelentwürfe aus Spanplatten und Sperrholz, die von Metz & Co, Amsterdam, realisiert wurden. Während der Regression entwarf er Möbel aus Lattenkistenelementen, um den Bedarf an Niedrigpreisprodukten zu decken. 1942 entwarf er einen Stuhl aus gepresstem Aluminiumblech, und 1957 schuf er eine Serie von Stühlen aus gebogenem Metallrohr. Mit seinem letzten Entwurf, dem Steltman-Stuhl von 1963, kehrte er zu Massivholzelementen und zum geometrischen Formalismus zurück.

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